Masseur und medizinische/r Bademeister/in mit Manuelle Therapie
Stellen, die die Zertifikatsposition Manuelle Therapie voraussetzen oder deren Finanzierung anbieten – die meistgefragte Zusatzqualifikation der Branche.
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Job-Alert: Masseur & med. Bademeister mit Manuelle Therapie
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Manuelle Therapie als Masseur und medizinischer Bademeister
Warum MT in fast jeder Anzeige steht
Manuelle Therapie ist die abrechnungsrelevante Zusatzqualifikation mit der breitesten Anwendung: Sie darf nur mit Zertifikat abgerechnet werden, kommt in der Orthopädie und Chirurgie ständig zum Einsatz und erhöht den Erlös pro Behandlung spürbar. Für Praxen ist eine Therapeutin mit MT deshalb betriebswirtschaftlich ein anderer Fall als eine ohne – das ist der eigentliche Grund, warum die Abkürzung in so vielen Anzeigen auftaucht.
Ausbildung, Dauer und Kosten
Die Weiterbildung umfasst mehrere hundert Unterrichtseinheiten, verteilt über zwei bis drei Jahre in Kursblöcken, und endet mit einer Prüfung. Voraussetzung sind in der Regel zwei Jahre Berufserfahrung. Die Kosten liegen im vierstelligen Bereich, hinzu kommen Reise- und Übernachtungskosten. Viele Arbeitgeber übernehmen einen Teil, oft gekoppelt an eine Bindungsfrist – lies diese Klausel genau, bevor du unterschreibst.
Was MT beim Gehalt bringt
MT ist die Fortbildung mit dem klarsten Gehaltseffekt, weil der Zusammenhang zur Abrechnung direkt ist. Wer sie hat, verhandelt nicht über Sympathie, sondern über Deckungsbeitrag. Die konkreten Zahlen und wie du sie im Gespräch verwendest, stehen im Artikel zu Gehalt mit Zertifikaten.
Passende Stellen finden
Fast alle Praxisstellen im orthopädisch-chirurgischen Bereich fragen MT nach. Wenn du das Zertifikat noch nicht hast, filtere nach Anzeigen, die die Finanzierung anbieten – sie sind hier als solche gekennzeichnet. Wer bereits zertifiziert ist, findet über die Städte-Kombinationen schnell die Angebote in der eigenen Region.
Ein eigener Beruf, keine kleine Physiotherapie
Die Ausbildung dauert zweieinhalb Jahre und qualifiziert für klassische Massage, Lymphdrainage, Elektro- und Hydrotherapie sowie Wärme- und Kälteanwendungen. Was fehlt, ist die eigenständige Krankengymnastik – dafür sind Masseure in vielen Häusern die erste Wahl für alles rund um Bäder- und Anwendungsbereiche. In Reha-Kliniken und Kurbetrieben ist das ein eigener, stabiler Arbeitsmarkt.