Sporttherapeut/in mit Atemtherapie
Stellen mit atemtherapeutischem Schwerpunkt: COPD, Mukoviszidose, Intensivstation, Weaning und pneumologische Rehabilitation.
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Job-Alert: Sporttherapeut mit Atemtherapie
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Atemtherapie als Sporttherapeut
Vom Nischenthema zum Versorgungsschwerpunkt
Chronische Lungenerkrankungen, Langzeitfolgen nach schweren Infektionen und die Beatmungsentwöhnung auf Intensivstationen haben die Atemtherapie in den letzten Jahren deutlich aufgewertet. Pneumologische Reha-Kliniken und Häuser mit Weaning-Einheiten suchen gezielt Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit dieser Qualifikation.
Was du können musst
Sekretmanagement, Atemtechniken, Belastungstraining bei eingeschränkter Reserve, Umgang mit Sauerstoff und nicht-invasiver Beatmung sowie Schulung von Patientinnen und Patienten im Selbstmanagement. Auf der Intensivstation kommt Frühmobilisation bei beatmeten Patienten dazu – ein Bereich, der intensive Einarbeitung verlangt.
Weiterbildung
Es gibt mehrere anerkannte Kursformate, meist zwischen 40 und 120 Unterrichtseinheiten, teils spezialisiert auf Kinder oder auf Intensivmedizin. Kliniken finanzieren diese Kurse häufig, weil sie die Qualifikation für ihre Zertifizierungen brauchen.
Arbeitgeber
Schwerpunkt sind Akutkliniken, pneumologische Reha-Zentren und spezialisierte Praxen. Für den Klinikbereich lohnt der Blick auf die Stellen in Kliniken und Krankenhäusern.
Sporttherapie ist kein einheitliches Berufsbild
Hinter der Stellenbezeichnung stecken sehr verschiedene Qualifikationen: Sportwissenschaftler mit Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation, Physiotherapeuten mit sportphysiotherapeutischer Weiterbildung, Sport- und Gymnastiklehrer. Wer sich bewirbt, sollte deshalb genau lesen, welche Abrechnungsgrundlage der Arbeitgeber braucht – bei Reha-Sport und Funktionstraining hängt daran, ob deine Leistung überhaupt abrechenbar ist.