Sporttherapeut/in mit Sportphysiotherapie
Stellen in der Sportphysiotherapie: Vereinsbetreuung, Athletikzentren, sportorthopädische Praxen und Rehabilitation nach Sportverletzungen.
2 offene Stellen
Job-Alert: Sporttherapeut mit Sportphysiotherapie
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Sportphysiotherapie als Sporttherapeut
Mehr als Spieltagsbetreuung
Der sichtbare Teil – Bank, Kabine, Auswärtsfahrten – ist der kleinere. Der Alltag besteht aus Return-to-Sport-Planung nach Kreuzband- und Schulteroperationen, Belastungssteuerung, Screening und der Zusammenarbeit mit Ärzten und Trainern. Wer in diesen Bereich will, sollte belastbare Kenntnisse in Trainingslehre mitbringen, nicht nur Behandlungstechniken.
Qualifikation und Weiterbildung
Die sportphysiotherapeutische Weiterbildung der Verbände umfasst mehrere Kursblöcke und setzt Berufserfahrung voraus. Ergänzend sind Manuelle Therapie und gerätegestützte Krankengymnastik faktisch Pflicht, weil beide im Return-to-Sport ständig gebraucht werden.
Arbeitszeiten realistisch einplanen
Vereinsarbeit findet abends und am Wochenende statt, in der Saison durchgehend. Viele Kolleginnen und Kollegen kombinieren eine Teilzeitstelle in der Praxis mit einem Vereinsvertrag – rechtlich sauber ist das meist ein Minijob oder ein Honorarvertrag neben der Hauptbeschäftigung. Kläre vorher, wer bei Auswärtsspielen Reisezeit bezahlt.
Verdienst
Im Amateur- und unteren Profibereich liegt die Vergütung oft unter dem Praxisniveau, im höheren Profisport deutlich darüber, allerdings bei wenigen Stellen und harter Konkurrenz. Wer den Bereich als Hauptberuf plant, sollte das Einkommen aus mehreren Quellen kalkulieren – die Rechnung dazu steht im Vergleich angestellt gegen selbstständig.
Sporttherapie ist kein einheitliches Berufsbild
Hinter der Stellenbezeichnung stecken sehr verschiedene Qualifikationen: Sportwissenschaftler mit Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation, Physiotherapeuten mit sportphysiotherapeutischer Weiterbildung, Sport- und Gymnastiklehrer. Wer sich bewirbt, sollte deshalb genau lesen, welche Abrechnungsgrundlage der Arbeitgeber braucht – bei Reha-Sport und Funktionstraining hängt daran, ob deine Leistung überhaupt abrechenbar ist.